PAX beleuchtete das Thema Tod aus vielfältigen Blickwinkeln

Hessische Messe für Bestattungskultur schließt mit zufriedenen Ausstellern und einem Besucherplus: Rund 800 Interessierte kamen in die Gießener Hessenhallen

Das Lachen einer Menschengruppe erfüllte Halle 2. Lachen? Bei einer Bestattungsmesse? Möglich wurde dies durch die Vorträge von Dr. Christian Sprang und Dr. Georg Schwikart im Rahmen der PAX, der Hessischen Messe für Bestattungskultur. Zahlreiche interessierte Besucher fanden sich am Sonntag ein, um sich davon zu überzeugen, dass Tod und Humor nicht unbedingt im Gegensatz zueinander stehen müssen. Zum einen wurden ihnen ungewollt komische Todesanzeigen präsentiert, zum anderen konnten sie heiteren Geschichten rund ums Ableben lauschen.

Mit zufriedenen Ausstellern und etwa 800 Besuchern – rund 450 Fachbesucher und 350 interessierte Bürger aus sämtlichen Generationen – ging die PAX, die Hessische Messe für Bestattungskultur am heutigen Sonntag zu Ende. Sämtliche Aspekte rund um das Sterben wurden dabei in dem breit gefächerten Ausstellungsspektrum präsentiert.

 „Wir sind wirklich zufrieden und haben es nicht bereut, hergekommen zu sein,“ erklärten Volker Winkler und Joel Ostheide von der Firma memorius. An ihrem Stand auf der Fachmesse präsentierten sie ihren Gestaltungsservice für Fotobücher. Bestatter können die Erinnerungen an einer Trauerfeier selbst gestalten oder – ganz neu – gestalten lassen. „Wir sind sehr gut mit den Fachbesuchern ins Gespräch gekommen, haben Umsatz gemacht und vor allem auch ein großes Interesse an unserem Angebot hier in Hessen bemerkt,“ freute sich Volker Winkler. Er und Joel Ostheide waren sich einig: „Eine sehr entspannte Messe mit sehr guter Betreuung. Zur nächsten PAX kommen wir wieder!“

Besonders die intensiven Gespräche lobte auch Cord Schömann von Rehda Carosse. Das in Bremen ansässige Unternehmen zeigte auf der Fachmesse Bestattungswagen und Sonderfahrzeuge. „Der Standort ist sehr gut, Gießen liegt einfach zentral. Sonst sind wir eher im Norden tätig.“ Viele Kontakte konnten gesammelt werden, nun ist Cord Schömann auf das Messenachgeschäft gespannt.

„Sensationell – mehr muss ich eigentlich gar nicht sagen“, freute sich Jörg Peinemann von der Firma Algordanza. Die vielen Besucher der publikumsoffenen Ausstellung haben sehr gezielte Fragen rund um die Diamantbestattung gestellt, so dass er an seinem Stand „durchgängig beschäftigt“ war: „Besser geht’s nicht!“

Zum ersten Mal bei der PAX und überhaupt bei einer Bestattungsmesse vertreten war das Unternehmen Shalin Kerzendesign. „Uns hat es sehr gut gefallen, wir sind froh, dass wir hier waren“, resümierten Parichad Baumann und Angela Keller. „Als kleines Unternehmen ist man im Vorfeld vielleicht etwas unsicher, aber hier wurde miteinander gedacht, die Atmosphäre war sehr freundlich und so war einfach alles stimmig.“ Die Kerzen, die in Handarbeit je nach Anlass gestaltet werden, seien den Bestattern und Trauerbegleitern, die Wert auf Qualität legen, positiv aufgefallen.

Auch Hermann Hubing, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Bestattungskultur und Veranstalter des Bestattertages, zeigte sich überaus zufrieden. „Nach unserem Umzug nach Bad Wildungen mussten wir alles eher kurzfristig planen, aber es hat sehr gut funktioniert. Und auch der Bestattertag ist prima gelaufen, das Interesse war groß.“

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